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Zeichenzähler: Zeichen zählen online

Text in das Feld einfügen - der Zeichenzähler zeigt sofort die Zeichen mit und ohne Leerzeichen, dazu Buchstaben, Wörter, Sätze, Absätze und Zeilen. Kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Upload: Gezählt wird live im Browser. Faustregel: 1.000 Zeichen entsprechen im Deutschen etwa 140 bis 160 Wörtern.

Zeichenzähler

Zeichen mit und ohne Leerzeichen, Wörter, Sätze - live beim Tippen.

Läuft nur im Browser

Der Text wird ausschließlich in Ihrem Browser verarbeitet. Nichts wird übertragen oder gespeichert - kein Server, kein Konto, kein Verlauf.

0 Zeichen mit Leerzeichen
0 Zeichen ohne Leerzeichen
0 Buchstaben
0 Wörter
0 Sätze
0 Absätze
0 Zeilen

Zeichenlimits

Gezählt werden Zeichen mit Leerzeichen. Der Balken wird gelb ab 80 Prozent und rot, sobald das Limit überschritten ist.

Meta-Title 0 / 60

noch 60 Zeichen frei

Meta-Description 0 / 155

noch 155 Zeichen frei

X / Twitter 0 / 280

noch 280 Zeichen frei

SMS 0 / 160

noch 160 Zeichen frei

Instagram-Caption 0 / 2.200

noch 2.200 Zeichen frei

LinkedIn-Beitrag 0 / 3.000

noch 3.000 Zeichen frei

So funktioniert der Zeichenzähler

  1. Text einfügen oder eingeben. Kopieren Sie Ihren Text aus Word, Google Docs, einer E-Mail oder einem Social-Media-Entwurf und fügen Sie ihn in das Textfeld ein. Sie können auch direkt im Feld schreiben.
  2. Ergebnis ablesen. Die Zeichenanzahl erscheint beim Tippen, ohne Klick: Zeichen inklusive Leerzeichen, Zeichen ohne Leerzeichen, Buchstaben, Wörter, Sätze, Absätze und Zeilen.
  3. Limits prüfen. Die Balken zeigen, wie viel Platz bis zum Limit von Meta-Title, Meta-Description, X, SMS, Instagram und LinkedIn bleibt.
  4. Text bereinigen. Doppelte Leerzeichen und überzählige Leerzeilen entfernt ein Klick auf „Leerzeichen bereinigen“; Groß- und Kleinbuchstaben lassen sich ebenfalls umwandeln.

Der Zeichenzähler läuft vollständig im Browser, auch auf dem Handy, und funktioniert nach dem Laden der Seite sogar offline. Für die Wortanzahl mit Lesezeit, Sprechzeit und Lesbarkeit gibt es den Wörterzähler.

Wie gezählt wird

Der Zähler arbeitet mit sieben einfachen Regeln, die sich an dem orientieren, was Textverarbeitungen und Plattformen üblicherweise tun:

  • Zeichen mit Leerzeichen = Anzahl aller Zeichen im Feld, einschließlich Leerzeichen, Tabulatoren und Zeilenumbrüchen. Ein Umlaut, ein Euro-Zeichen oder ein Emoji zählen als je ein Zeichen.
  • Zeichen ohne Leerzeichen = Zeichen mit Leerzeichen abzüglich aller Leerzeichen, Tabulatoren und Umbrüche. Satzzeichen bleiben enthalten.
  • Buchstaben = nur Buchstaben, einschließlich Umlauten und ß. Ziffern, Satzzeichen, Sonderzeichen und Leerzeichen zählen nicht mit. Das ist die Zahl, die man für „Anzahl der Buchstaben“ in Rätseln, Namen oder Schulaufgaben braucht.
  • Wörter = Anzahl der durch Leerraum getrennten Einheiten, die mindestens einen Buchstaben oder eine Ziffer enthalten. „E-Mail“ ist ein Wort, „3.000“ ebenfalls, ein allein stehender Gedankenstrich keines.
  • Sätze = Anzahl der Abschnitte, die mit Punkt, Frage- oder Ausrufezeichen enden. Gängige Abkürzungen wie „z. B.“, Tausenderpunkte wie „3.000“ und Ordnungszahlen wie „3. Mai“ werden nicht als Satzende gewertet; ein Punkt nach einer Jahreszahl oder einem Betrag („seit 1990.“) dagegen schon.
  • Absätze = Textblöcke, die durch mindestens eine Leerzeile getrennt sind.
  • Zeilen = Anzahl der nicht leeren Zeilen. Automatische Umbrüche am Fensterrand zählen nicht, nur echte Zeilenumbrüche.

Die Limit-Anzeigen beziehen sich immer auf die Zählung mit Leerzeichen, weil alle genannten Plattformen so rechnen.

Ein Beispiel durchgerechnet

Der Satz aus dem Leitgedanken dieser Website:

Keine Software misst Plagiate. Sie misst Übereinstimmungen.

Er besteht aus 7 Wörtern und 2 Sätzen. Zählt man alle Zeichen, kommt man auf 59 Zeichen mit Leerzeichen: 53 Buchstaben und Satzzeichen plus 6 Leerzeichen zwischen den Wörtern. Ohne Leerzeichen bleiben also 53. Für einen Meta-Title mit der Faustregel 60 Zeichen wäre das gerade noch passend - ein Zeichen frei. Als Meta-Description (155) wären noch 96 Zeichen übrig, auf X (280) noch 221.

Wer die Zahlen nachvollziehen will, fügt den Satz oben in das Feld ein: Die Kacheln zeigen 59, 53, 7 Wörter, 2 Sätze, 1 Absatz, 1 Zeile.

Zeichenlimits gängiger Plattformen

Die sechs Balken im Zähler decken die häufigsten Fälle ab. Weitere Limits, die beim Schreiben regelmäßig eine Rolle spielen, stehen in der Tabelle. Stand: September 2026, nach den Hilfeseiten der Plattformen; die Werte ändern sich gelegentlich, maßgeblich ist die aktuelle Dokumentation des jeweiligen Anbieters.

Feld Limit (Zeichen mit Leerzeichen) Anmerkung
Meta-Title (Google) ca. 55–60 Kein festes Limit; Google kürzt nach Pixelbreite, rund 600 px auf dem Desktop.
Meta-Description (Google) ca. 150–160 Wird häufig durch einen Textausschnitt der Seite ersetzt; Faustregel 155.
X / Twitter 280 Standardkonten. Bezahlte Konten dürfen deutlich längere Beiträge veröffentlichen.
SMS 160 Bei GSM-7-Zeichensatz. Enthält der Text ein Emoji oder Sonderzeichen außerhalb des Satzes, sinkt das Limit auf 70 je Teilnachricht.
Instagram-Caption 2.200 In der Vorschau werden nur die ersten Zeilen gezeigt.
LinkedIn-Beitrag 3.000 Der Beitrag wird im Feed nach wenigen Zeilen gekürzt („mehr anzeigen“).
Threads 500 Pro Beitrag.
Bluesky 300 Pro Beitrag.
YouTube-Titel 100 In Suchergebnissen werden meist nur rund 70 angezeigt.
Google Ads (responsive Suchanzeige) 30 / 90 Anzeigentitel 30, Beschreibungstext 90 Zeichen.
Normseite 1.800 30 Zeilen zu je 60 Anschlägen; üblich in Verlagen, Lektoraten und Übersetzungen.

Mit oder ohne Leerzeichen - was gilt wann?

Die meisten Vorgaben meinen die Zählung mit Leerzeichen, auch wenn sie es nicht dazusagen: Plattformlimits, Formularfelder, SMS, Normseiten und die Honorarabrechnung nach Anschlägen. „Anschlag“ ist dabei nur ein älteres Wort für dasselbe - jeder Tastendruck, das Leerzeichen eingeschlossen.

Ohne Leerzeichen wird seltener gerechnet, dann aber ausdrücklich: in manchen Abstract-Vorgaben von Fachzeitschriften, bei Kleinanzeigen und in einigen Übersetzungsangeboten. Steht in einer Vorgabe nur „Zeichen“ ohne Zusatz, ist es sicherer, mit Leerzeichen zu rechnen, weil das die strengere Auslegung ist.

Für die Länge einer Hausarbeit oder eines Manuskripts ist die Wortzahl meist die bessere Kennzahl. Dafür gibt es den Wörterzähler, der zusätzlich Lesezeit, Normseiten und die Lesbarkeit nach Flesch ausgibt.

Zeichen zählen in Word, Google Docs und LibreOffice

Alle gängigen Textprogramme haben einen eingebauten Zeichenzähler. Er zeigt die Werte für das gesamte Dokument oder, wenn Text markiert ist, nur für die Markierung.

  • Microsoft Word: Überprüfen > Wörter zählen öffnet ein Dialogfeld mit Seiten, Wörtern, Zeichen ohne Leerzeichen, Zeichen mit Leerzeichen, Absätzen und Zeilen. Schneller geht es mit einem Klick auf die Wortanzahl in der Statusleiste unten links. Fußnoten, Endnoten und Textfelder werden nur mitgezählt, wenn das Häkchen im Dialogfeld gesetzt ist.
  • Google Docs: Tools > Wortanzahl oder Strg + Umschalt + C (Mac: Cmd + Umschalt + C). Mit der Option „Wortanzahl beim Tippen anzeigen“ bleibt der Zähler eingeblendet.
  • LibreOffice und Apache OpenOffice Writer: Extras > Wörter zählen zeigt Wörter und Zeichen mit und ohne Leerzeichen; die Statusleiste zeigt Wörter und Zeichen laufend an.
  • Apple Pages: Darstellung > Wortanzahl einblenden, dann per Klick zwischen Wörtern, Zeichen mit und ohne Leerzeichen und Absätzen wechseln.

Weichen die Zahlen voneinander ab, liegt es meist an Absatzmarken, Fußnoten oder Kopf- und Fußzeilen. Der Zeichenzähler auf dieser Seite zählt genau das, was im Feld steht.

Grenzen der Zählung

Sonderzeichen. Der Zähler zählt Unicode-Codepunkte. Einfache Emoji und alle Umlaute sind damit ein Zeichen; zusammengesetzte Emoji wie Flaggen, Hauttöne oder Familien-Symbole bestehen aus mehreren Codepunkten und werden entsprechend mehrfach gezählt. Plattformen behandeln das unterschiedlich - X zählt beispielsweise die meisten Emoji als zwei Zeichen.

SMS. Das Limit von 160 gilt nur für den GSM-7-Zeichensatz. Schon ein einzelnes Zeichen außerhalb davon schaltet die Nachricht auf Unicode um, und dann passen nur 70 Zeichen in eine Teilnachricht. Deutsche Umlaute und das ß gehören zum GSM-7-Satz; das Euro-Zeichen liegt in dessen Erweiterungstabelle und zählt doppelt; die meisten Emoji gehören nicht dazu.

Google-Snippets. Title und Description werden nach Breite gekürzt, nicht nach Zeichen. Ein Title aus schmalen Buchstaben passt mit 65 Zeichen, einer aus Versalien wird schon bei 50 abgeschnitten. Die 60 und 155 im Zähler sind Faustregeln; was Google tatsächlich anzeigt, steht unter Meta-Tags in der SEO.

Satz- und Absatzerkennung. Sätze werden anhand der Satzzeichen erkannt. Eine kleine Liste deutscher Abkürzungen ist eingebaut, vollständig ist sie nicht - Fachabkürzungen mit Punkt können als Satzende gewertet werden. Absätze werden nur bei Leerzeilen erkannt; ein Text, der Absätze nur durch Einzug trennt, gilt als ein Absatz.

Quellen

  • Google Search Central: Dokumentation zu Titellinks und Snippets in der Google-Suche (Kürzung nach Anzeigebreite, keine feste Zeichenzahl).
  • X Help Center: Hinweise zum Erstellen von Beiträgen (280 Zeichen für Standardkonten).
  • 3GPP TS 23.038: Alphabets and language-specific information (GSM-7-Bit-Standardalphabet, 160 Zeichen je SMS, 70 bei UCS-2).
  • Meta Help Center (Instagram): Hinweise zu Bildunterschriften (2.200 Zeichen).
  • LinkedIn-Hilfe: Zeichenlimits für Beiträge (3.000 Zeichen).
  • Unicode Consortium, Unicode Standard Annex #29: Unicode Text Segmentation (Codepunkte und Graphem-Cluster).
  • Normseite: Konvention des Verlags- und Übersetzungswesens, 30 Zeilen zu 60 Anschlägen (1.800 Zeichen mit Leerzeichen).

Häufige Fragen

Zählen Leerzeichen als Zeichen?

Das hängt von der Vorgabe ab. Normseiten, SMS, Beiträge auf X, Instagram und LinkedIn sowie die meisten Bewerbungs- und Formularfelder zählen Leerzeichen mit. Manche Abstract- und Anzeigenvorgaben rechnen ohne. Der Zähler zeigt beide Werte; im Zweifel gilt die Zahl, die die Vorgabe nennt.

Zählt ein Zeilenumbruch als Zeichen?

Hier ja, in der Zählung mit Leerzeichen: Ein Umbruch ist ein Zeichen wie ein Leerzeichen. Ohne Leerzeichen wird er nicht gezählt. Word rechnet Absatzmarken bei „Zeichen (mit Leerzeichen)“ nicht mit - deshalb liegt die Word-Zahl bei Texten mit vielen Absätzen um genau diese Anzahl darunter.

Warum zeigt Word eine andere Zahl an?

Meist aus vier Gründen: Word zählt Absatzmarken nicht mit, nimmt Fußnoten und Endnoten nur auf Wunsch hinein, ignoriert Textfelder und behandelt Sonderzeichen wie Emoji anders. Wer die reine Fließtext-Zahl braucht, kopiert nur den Fließtext in das Feld.

Wie viele Zeichen hat eine DIN-A4-Seite?

Es gibt keinen festen Wert, weil Schriftart, Schriftgröße und Zeilenabstand die Menge bestimmen. Als grobe Orientierung: Eine A4-Seite mit 12 Punkt und anderthalbfachem Zeilenabstand fasst etwa 2.000 bis 2.500 Zeichen mit Leerzeichen. Die Normseite ist dagegen fest definiert: 30 Zeilen zu 60 Anschlägen, also höchstens 1.800 Zeichen.

Wie lang darf ein Meta-Title sein?

Google legt keine Zeichenzahl fest, sondern kürzt nach der verfügbaren Pixelbreite. In der Praxis werden auf dem Desktop rund 55 bis 60 Zeichen vollständig angezeigt, auf Mobilgeräten teils mehr. Die 60 im Zähler sind deshalb eine Faustregel, kein Grenzwert - Versalien und breite Buchstaben brauchen mehr Platz.

Wird der eingegebene Text gespeichert?

Nein. Die Zählung läuft ausschließlich im Browser, ohne Upload und ohne Server. Es gibt keinen Verlauf und kein Konto; was Sie eingeben, bleibt auf Ihrem Gerät. Das gilt auch für vertrauliche Texte wie unveröffentlichte Manuskripte oder Abschlussarbeiten.

Zuletzt geprüft: September 2026